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recipe

⏱️ Zeit

Toskanischer Eintopf der armen Küche — altbackenes Brot macht ihn sämig und satt. "Ribollita" bedeutet "zweimal gekocht": am zweiten Tag ist er noch besser. Braucht etwas Zeit, ist aber denkbar einfach.

Zutaten (für 4–6 Personen):

Zubereitung:

  1. Soffritto anbraten:
    Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Möhre und Sellerie bei mittlerer Hitze ca. 10 Min weich dünsten. Knoblauch dazugeben, 2 Min mitbraten.

  2. Tomaten und Kräuter:
    Tomaten, Rosmarin, Thymian und Parmesan-Rinde einrühren. 5 Min köcheln.

  3. Bohnen teilen:
    Hälfte der Bohnen mit einer Gabel grob zerdrücken — das macht die Suppe später sämig. Alle Bohnen in den Topf geben.

  4. Aufgießen und Grünkohl:
    Mit Brühe aufgießen. Cavolo Nero (grobe Rippe entfernen, Blätter grob zerreißen) oder Wirsing einrühren. Salzen und pfeffern.

  5. Köcheln:
    Bei niedriger Hitze 30–40 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse sehr weich ist. Parmesan-Rinde und Kräuterzweige entfernen.

  6. Brot einlegen:
    Brotscheiben/-stücke in die Suppe einrühren. Sie saugen die Flüssigkeit auf und machen den Eintopf dick und sämig. Nochmals 10 Min auf niedriger Hitze köcheln.

  7. Servieren (1. Tag):
    Mit reichlich gutem Olivenöl beträufeln, schwarzem Pfeffer und geriebenem Parmesan.

  8. "Ribollita" (2. Tag):
    Eintopf über Nacht stehen lassen — er wird fest. Am nächsten Tag mit etwas Brühe oder Wasser aufwärmen (daher: "zweimal gekocht"). Schmeckt noch intensiver.

Tipp: Je älter und trockener das Brot, desto besser — frisches Brot macht die Suppe matschig statt sämig.